Die Optiliga wächst über den Bodensee und Oberrhein hinaus

Der Großraum Stuttgart wird sich mit drei Vereinen für die Optiliga engagieren. Der Stuttgarter Segel-Club (StSC), die Studentische Seglergemeinschaft (StSG) und die Akademische Seglervereinigung Stuttgart (ASVS) lassen zukünftig den Nachwuchs im Rahmen der Liga auf dem Max-Eyth-See segeln.

 

„Wir sind begeistert davon, dass die Initiative aus den Stuttgarter Vereinen kam“, sagt Landesjugendobmann Fabian Bach dazu. Die Optiliga mit ihren Anfängergerechten Wettfahrten und einem Rahmenprogramm an Land, das dem Nachwuchs die Gelegenheit gibt, sich gegenseitig und die Regatta-Atmosphäre kennen zu lernen, wurde 2015 auf Initiative des Landes-Segler-Verbands Baden-Württemberg aus der Taufe gehoben. Und sie ist nach wie vor in den Vereinen am Überlinger See, am Untersee und am Oberrhein ein Erfolg.
Mit dem Konzept sollen mehr segelnde Kinder zum Regattasport animiert werden, um später und auch in den nachfolgenden Bootsklassen, die Meldezahlen zu erhöhen.


Aktiver Nachwuchs

Stephan Edelmann, Jugendwart des ASVS, hofft, mit der Opti-Liga die Jugend auch innerhalb des Vereins besser zu positionieren. Und mit mehr Jugendgerechten Veranstaltungen will der Verein zeigen, dass der Nachwuchs aktiv ist. Das Stuttgarter Segelrevier und die örtliche Lage der drei Vereine sind ideal. Alle drei sind nebeneinander am Ufer des kleinen Sees gelegen, die Wege, die die Kinder zu den drei Veranstaltungen zurücklegen müssen sind im Vergleich zum Bodensee oder Oberrhein extrem gering. „Ich kenne die Optiliga seit 2017, seit ich Jugendwart bin“, sagt Edelmann. Er war sofort von der Idee begeistert. Nach dem Jugendleitertreffen am Bodensee lud er die drei Vereine im Februar ins ASVS-Clubhaus ein und sofort waren sich alle einig.


Startverschiebung durch Corona

Bereits am 2. Mai 2020 hätten sich die Kinder in der StSg zur ersten Tagesregatta getroffen, alle haben sich gefreut. Dann kam durch die Corona-Pandemie die Vollbremsung. Die Medaillen in Form von kleinen Segelbooten sind bereits besorgt, die Vereine stehen in den Startlöchern. Vorausgesetzt, dass am 25. Juli gesegelt werden darf...
Doch der Max-Eyth-See ist den drei Vereinen nicht genug. „Wenn es gut läuft, wollen wir die Opti-Liga nach Tübingen und Heilbronn erweitern, auch Böblingen ist interessiert“, sagt Stephan Edelmann. Damit wolle er die Kinder animieren, auch auf anderen Revieren in der Umgebung segeln zu gehen. Doch bis dahin, findet die Liga erst einmal in der grünen Lunge Stuttgarts statt. Hoffentlich noch in diesem Jahr.

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