Zwei intensive Segelwochen

    Nach langer Zwangspause fanden für die Lasersegler endlich wieder Wettkämpfe mit internationaler Konkurrenz statt. Um an beiden Veranstaltungen, dem Europa-Cup und der Internationalen Deutschen Meisterschaft, teilnehmen zu können, waren die Teilnehmer Ende September bis Anfang Oktober genau 14 Tage unterwegs.

    55 Segler aus sieben Nationen gingen im Laser-Radial an den Start und stellten damit das größte Feld beim Europa-Cup in Warnemünde. Für die Segler aus Baden-Württemberg war es die erste Gelegenheit in dieser Saison, sich auf dem Wasser mit internationalen Gegnern zu messen. Mit den speziellen Wind- und Wellenverhältissen kamen die norddeutschen Teilnehmer deutlich besser zurecht. Am besten schlug sich Hannah Wirth vom Württembergischen YC. Die 16-jährige Seglerin wurde Gesamt-Zweite in der U-17-Wertung.2020 10 15 IDM Zwenkau HW KS Landestrainer Peter Ganzert wertete die Regatta als Aufbauwettkampf für die anschließende internationale Deutsche Meisterschaft auf dem Zwenkauer See. Das geflutete, zehn Quadratkilometer große Restloch des Braunkohletagebaus, südlich von Leipzig gelegen, ist erst seit 2015 zur Nutzung freigegeben und war deshalb bei den Teilnehmern noch weitgehend unbekannt.
    67 männliche Segler starteten in der Klasse Radial-Open. Elias Fauser (Konstanzer YC) lag am Ende des dritten Wettkampftages auf Platz fünf. Doch am letzten Tag konnten nur zwei der vier geplanten Wettfahrten gestartet werden. Windstärken von bis zu 27 Knoten warfen das Leichtgewicht auf Platz zehn zurück, einen Platz vor seinen Clubkameraden Bendix Mayer. Trotzdem zeigte sich Ganzert ganz zufrieden mit dem Ergebnis der beiden Konstanzer.2020 10 15 IDM Zwenkau EF Ähnlich wie Elias ging es Katharina Schoch (Stuttgarter SC) im Frauenfeld der Laser-Radial. Vor dem letzten Wettkampftag, nach sieben Rennen, lag sie noch auf Rang drei. Auch sie hatte unter dem starken Wind zu leiden und fiel auf Platz fünf zurück.
    Hannah Wirth (Württembergischer YC) kam im Radial-weiblich auf Rang zwölf. Eine beachtliche Leistung wenn man bedenkt, dass nahezu alle vor ihr Platzierten deutlich älter und reicher an Erfahrung sind.
    Ihr 17- jähriger Clubkamerad, Finn Klein, konnte sich im Feld der Laser-Standard mit Rang neun ebenfalls respektabel platzieren, einen Rang nach Florian Hafner vom YC Langenargen.

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