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Super Stimmung im Europe-Trainingslager der Seglerjugend

Vom 7. bis 9. September trainierten Europe-Segler aus ganz Baden-Württemberg vor Radolfzell. Eine letzte Gelegenheit sich auf die damalige Landesjugendmeisterschaft vorzubereiten. Organisiert wurde das Training von der Seglerjugend Baden-Württemberg.

Donnerstagnachmittag: Endlich kommt ein wenig Wind auf. Das Laub der Pappeln auf dem Campinggelände neben dem Yacht-Club Radolfzell rauscht, langsam kräuselt sich das Wasser. Sieben Mädchen und fünf Jungen werden unruhig und freuen sich darauf, endlich segeln zu gehen. „Das ist der beste Wind der letzten Tage“, sagt Carla Merkt. Zusammen mit Anica Rimmele trainiert sie seit Dienstag die Europe-Segler. Die beiden bereiten sie auf die Landesjugendmeisterschaft vor. Doch wie so oft unterstützte der Wind nicht die Struktur der Trainerinnen. Manöveroptimierung, Grundlagen des Regattasegelns und Taktik standen an den drei Tagen auf dem Programm. „Aufgrund der Windverhältnisse sind wir aber im Verzug“, sagt Anica.
Trotzdem hat die Gruppe die Zeit genutzt. Nach dem ausgedehnten, gemeinsamen Frühstück stand Laufen, Dehnen, ein Kraftzirkel, Koordinations- und Geschicklichkeitstraining auf dem Programm. Wie sich eine Europe trimmen lässt, hat sich die Gruppe am Vormittag zeigen lassen. Jetzt endlich segeln, statt kentern und baden.2021 10 18 europetraining 2
„Obwohl wir nicht viel segeln konnten, war immer eine super Stimmung“, sagt Kathrin Bürkle. Die 15-Jährige vom Stuttgarter Segel-Club fühlt sich extrem wohl in der Gruppe und genießt das Zusammensein. Karla Groebel segelt normalerweise 29er und sitzt hier in Radolfzell zum zweiten Mal auf einer Europe. „Es fühlt sich an, als wäre ich schon seit Jahren dabei. Ich wurde sofort aufgenommen“, sagt die 14-Jährige. Segler mit mehr Europe-Erfahrung würden jederzeit helfen, wenn etwas nicht klappt. Und beim gemeinsamen Campen und gemeinsamen Frühstücken wuchs die Gruppe, die aus 12- bis 18-Jährigen besteht, richtig zusammen.
Auf dem Dreieckskurs, den Anica vor dem Yacht-Club gelegt hat, werden dann auch schnell die unterschiedlichen Leistungsstufen sichtbar. Beide Trainerinnen korrigieren die Technik und geben Tipps zum Trimm. In den Böen müssen die Leichtgewichte bereits aktiv ausreiten. Das bringt mehr Spaß als in der Flaute auf dem Reitbalken zu hocken und auch Karla bekommt langsam ein Gespür für ihr Boot. „Die LJM wird eine Herausforderung“, sagt die Seglerin vom Ruder-Club Rastatt. Sie segelt zum ersten Mal auf dem Bodensee, glaubt aber, dass sie es gut meistern wird. Auch Kathrin freut sich auf die Meisterschaft und die Gelegenheit gegen andere Segler anzutreten. Fügt aber hinzu: „Wir alle segeln gemeinsam die LJM, nicht gegeneinander“.

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